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Ratgeber

Wie viel Platz braucht eine Hüpfburg?

Die erste Zahl, die im Katalog jeder sucht, ist die Stellfläche. Zu Recht — nur ist sie nicht die ganze Rechnung. Zwischen der reinen Sprungfläche und der Fläche, die eine Hüpfburg am Ende tatsächlich braucht, liegt oft noch einiges an Platz, das beim ersten Blick leicht übersehen wird.

Die Stellfläche ist nicht die ganze Wahrheit

Die Maße im Katalog beschreiben die Grundfläche der Hüpfburg selbst — also das, was am Ende auf dem Rasen oder der Pflasterfläche steht. Was dort nicht mit drinsteht, ist der Platz drumherum, den es zusätzlich braucht, damit die Burg sicher steht und gut zugänglich bleibt. Vier Dinge lohnen sich vorab zu prüfen:

  • Abstand ringsum: Rechne rundherum mit etwas mehr Platz als die reine Stellfläche, damit Verankerung, Gebläse und der Ein- und Ausstieg genug Raum haben.
  • Freie Höhe: Aufgeblasen ist eine Hüpfburg deutlich höher, als die Grundfläche vermuten lässt. Äste, Wäscheleinen, Stromleitungen, Vordächer oder Markisen über der geplanten Fläche sind ein Ausschlussgrund.
  • Zugang zum Aufstellort: Zwischen Einfahrt oder Gartentor und der Aufstellfläche muss die zusammengefaltete Hüpfburg hindurchpassen. Schmale Torpfosten, Treppenstufen oder ein enger Durchgang können zum Nadelöhr werden.
  • Untergrund: eben, frei von spitzen Gegenständen wie Ästen oder Steinen, und beim Aufbau trocken.

Die Stellflächen im Überblick

Wenn du zwischen zwei Größen schwankst: Miss lieber großzügig nach, statt dich an der kleinsten Zahl im Katalog zu orientieren. Ein paar Zentimeter Reserve ringsum ersparen am Aufstelltag Diskussionen über den letzten Meter.

So misst du zuhause nach

Am zuverlässigsten ist ein Maßband und ein Blick nach oben — mehr braucht es meistens nicht:

  • Länge und Breite der geplanten Fläche abstecken und an den vier Ecken markieren, zum Beispiel mit Gartenpflöcken, Kreide oder einfach mit Gartenstühlen.
  • Ringsum prüfen, ob an allen vier Seiten noch etwas Platz frei bleibt — nicht nur auf der markierten Fläche selbst messen.
  • Nach oben schauen: Befinden sich Äste, Leitungen oder ein Vordach über dem markierten Bereich?
  • Den Weg von der Einfahrt oder dem Gartentor bis zur Fläche abgehen und die schmalste Stelle unterwegs messen.

Untergrund: Rasen oder befestigte Fläche

Beides ist grundsätzlich möglich, wichtig ist vor allem, dass die Fläche eben ist. Auf Rasen wird anders verankert als auf Asphalt oder Pflaster — die Einzelheiten dazu klären wir am besten telefonisch, sobald wir wissen, wo genau die Burg stehen soll.

Wenn du unsicher bist, ob deine Fläche reicht: Ruf uns einfach an, oder wirf vorher einen Blick in unsere häufigen Fragen. Und schau dir am besten direkt die einzelnen Hüpfburgen im Katalog an — dort steht die Stellfläche noch einmal artikelgenau, zusammen mit Fotos, an denen sich die Proportionen gut abschätzen lassen.

Weitere Fragen? Ein Blick auf die FAQ-Seite hilft oft schon weiter.